Unterschied PKV GKV

Der Unterschied zwischen PKV (private Krankenversicherung) und GKV (gesetzliche Krankenversicherung) ist groß. Leider steht der Eintritt in die PKV nicht jedem zu. Selbstständige, Freiberufler, Beamte und Beamtenanwärter, aber auch von der Versicherungspflicht befreite Studenten oder Angestellte dürfen sich privat krankenversichern. Wer in einem versicherungspflichtigen Arbeitsverhältnis steht, muss in der gesetzlichen Krankenversicherung verbleiben. Der Unterschied zwischen PKV und GKV macht sich zunächst einmal in der Beitragshöhe stark bemerkbar. Während die GKV inzwischen einen einheitlichen Beitrag für jedes versicherte Mitglied in Höhe von 15,5 Prozent des Einkommens fordert und gerade bei besser Verdienenden hier die Höchstsätze von fast 600 Euro getragen werden müssen, ist die PKV erheblich günstiger. Die Beiträge richten sich nicht nach dem Einkommen, sondern nach dem Geschlecht und dem erreichten Lebensalter. Hier gilt die Regel, je jünger der Versicherte bei seinem Einstieg in die PKV ist, umso niedriger gestalten sich dauerhaft die Beiträge. Der zweite Unterschied liegt in der Art der Leistungen. Während der Leistungskatalog der GKV stark begrenzt ist und sich nur auf die wesentliche Versorgung bezieht, gibt es bei der PKV mehrere Tarife zur Auswahl, die allerbeste Versorgung und Kostenübernahme enthalten. Hinzu kommt, daß privat Versicherte bei Ärzten gerne gesehen sind und sehr schnell Termine bekommen.

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