Krankengeld

Bei Krankengeld handelt es sich um eine Regelleistung der gesetzlichen Krankenversicherung.Diese ist gesetzlich vorgeschrieben.Im Krankheitsfall des Arbeitnehmers hat der Arbeitgeber die Pflicht zur Lohnfortzahlung in gewohnter Höhe des Grundgehaltes. Schicht- und Akkordzuschläge werden während der Zeit des Arbeitsausfalls nicht beachtet. Der Arbeitnehmer hat Anspruch auf eine Lohnfortzahlung von bis zu sechs Wochen( insgesamt geht man von 42 Tagen aus). Ist der Arbeitnehmer nach Ablauf dieser Zeit immer noch nicht arbeitsfähig, kann er Anspruch auf Krankengeld durch die Krankenkasse erheben. Besagtes Krankengeld beträgt 70 Prozent des letzten Bruttogehaltes, darf aber nicht höher sein als 90 Prozent des normalerweise erreichten Nettoentgeltes. Das Krankengeld ist beitragspflichtig zur gesetzlichen Renten,- Arbeitslosen- und Pflegeversicherung.

Diese Beiträgewerden von der Krankenkasse direkt einbehalten. Diese Zahlung wird für insgesamt 72 Wochen getätigt, wenn die gleiche Krankheit besteht und eine dadurch bedingte Arbeitsunfähigkeit resultiert. Privatversicherte haben die Möglichkeit, bei Vertragsabschluss das PKV Angebot auf Krankengeld mit einzubeziehen. Es kann dann bei Vertragsabschluss gewählt werden, ab welchem Tag das Krankengeld gezahlt werden soll, in welcher Höhe es ausfallen soll und für welchen Zeitraum. Die Variable Krankengeld beeinflusst selbstverständlich die Höhe des monatlichen Beitrages.

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