Versicherungsmedizinischer Zuschlag

Ein versicherungsmedizinischer Zuschlag ist nur eine andere Bezeichnung für den Risikozuschlag, der in einigen Fällen auf die Versicherungsbeiträge seitens der Gesellschaft erhoben wird. Die Beiträge in der privaten Krankenversicherung errechnen sich anhand des Eintrittsalters und des Geschlechts des Versicherten, außerdem an dessen persönlichen Risiken. Solch ein Zuschlag kann dann erhoben werden, wenn bereits chronische Erkrankungen oder Vorerkrankungenbei dem Patienten vorhanden sind. Da die Gesellschaft einem höheren Versicherungsrisiko ausgesetzt ist, hat sie das Recht, einen Risikozuschlag zum Beitrag zu erheben, um das erhöhte Risiko auszugleichen. Allerdings hat der Versicherungsnehmer das Recht, diesen Zuschlag nach etwa zwei Jahren nach Eintritt in die Versicherung erneut prüfen zu lassen.

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