Abtretung

Rechtlich gesehen ist eine Abtretung bzw. Zession eine Übertragung von Forderungen.Derjenige,der die Forderung überträgt,heißt Zedent.Derjenige,der die Forderung übertragen bekommt ist der Zessionar.Der Begriff der Abtretung ist in § 398 Satz 1 BGB näher definiert.Eine Abtretung kann nur zustande kommen,wenn ein Vertrag zwischen Zedent und Zessionar beschlossen wurde.Haupanwendungsgebiet ist die Besicherung von Krediten.Meist liegt ein Kaufvertrag oder eine sonstige Vereinbarunf,wie z.B eine Schenkung zugrunde.Die Forderung wechselt sozusagen den Besitzer.Der Zedent verliert bei der Abtretung das Recht an der Forderung,die er abtritt.Nicht alle Arten von Anprüchen dürfen abgetreten werden.Gemäß § 399,400 BGB dürfen z.B nicht höchstpersönliche Ansprüche abgetreten werden,wie Urlaubsanspruch oder Anspruch aus Unterhalt und Renten.Ebenfalls können Ansprüche nicht abgetreten werden,die eine besondere Vertrauensbeziehung als Hintergrund haben.Auch im Rahmen der PKV wird der Versicherte um eine Abtretung des Auskunfts- und Einsichtsrecht im Bezug auf die Stellungnahme des Beratunsarztes bei Vertragsabschluss gebeten.Das führt zu einer Beschleunigung der Begutachtung und die Ermöglichung der direkten Kontaktaufnahme der zuständigen Arztpraxis mit der PKV,wo der Patient seine Versicherung abgeschlossen hat.Dies erspart im Rahmen der Begutachtungsphase lästigen Schriftverkehr der PKV und dem Versicherten.

 

 

 

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