Kleptomanie

Der Begriff Kleptomanie kommt aus dem frühen 19. Jahrhundert und bedeutet ein zwanghaftes Stehlen. Allerdings verwendet man ihn in der modernen Psychiatrie  nicht mehr.Man bezeichnet das  Stehlen  dann als pathologisch, wenn mehrere Diebstähle durchgeführt werden, der Betroffene  nach dem Diebstahl zwar ein schlechtes Gewissen hat aber dennoch weitere Diebstähle durchführt, da er sich danach erleichtert fühlt. In allen Fällen geht es nicht darum sich oder andere zu bereichern. Von Kleptomanie betroffene Personen stehlen überall: in der Familie, bei Freunden, in Kaufhäusern und Ladengeschäften. Es werden oft Gegenstände gestohlen, die die Personen  gar nicht benötigen und von denen sie nicht wissen wieso sie sie gestohlen haben. Man geht davon aus,dass Kleptomanie verschiedene Ursachen hat: Das Stehlen könnte eine Ersatzbefriedigung darstellen, eine Rebellion gegen Gesellschaft und Umfeld, aber auch um durch die gestohlenen Gegenstände auf sich hinzuweisen. Das Stehlen bei Kleptomanen setzt nachweislich ein Glücksgefühl frei. Kleptomanie muss psychotherapeutisch und verhaltenstherapeutisch behandelt werden, da die Betroffenen sich strafbar machen und häufig gesellschaftliche Ablehnung erfahren.

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