Eigenanteil

Der Eigenanteil gilt nur für den Krankenversicherungsbeitrag, den der Versicherte bei der gesetzlichen Krankenkasse zahlt. Arbeitnehmer, die aufgrund ihres Einkommens  die Versicherungspflichtgrenze nicht erreichen bleiben in der gesetzlichen Krankenversicherung. Die derzeitige Versicherungspflichtgrenze liegt bei 49.950,- Euro Jahreseinkommen. Der Versicherungsbeitrag für die gesetzliche Krankenkasse lässt sich prozentual aus dem Gehalt errechenen.Der Arbeitgeber muss die Hälfte dieses Beitrags zahlen. Den Rest muss der  Arbeitnehmer zahlen,dies ist dann der Eigenanteil. Der Arbeitgeber überweißt den Betrag beider Hälften direkt an die Sozialversicherung. Der Eigenanteil ist auf der Lohn- oder Gehaltsabrechnung des Arbeitnehmers ausgewiesen. Auch wenn ein Arbeitnehmer,der in seinem Einkommen die Versicherungspflichtgrenze erreicht,sich für eine private Krankenversicherung entscheidet muss der Arbeitgeber einen Arbeitgeberanteil leisten. Dieser liegt aber  nur bei der Hälfte des Höchstbetrages mit 268,28 Euro für die Krankenversicherung und einem Betrag von 35,83 Euro für die Pflegeversicherung. Den überbleibenden Teil muss der Arbeitnehmer als Eigenanteil genauso leisten wie bei der gesetzlichen Krankenkasse.Wenn der Versicherungsbeitrag deutlich unter dem Höchstbetrag liegt,dann zahlt der Arbeitgeber die Hälfte des tatsächlich anfallenden Beitrags. Allerdings übernimmt hierbei nicht der Arbeitgeber die Überweisung an die Sozialversicherung.Der Arbeitnehmer übernimmt die Überweisung des Krankenversicherungsbeitrags,der Arbeitgeber zahlt nur seinen Arbeitgeberanteil aus.

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