Leukämie

Das Wort Leukämie kommt aus dem Griechische, wobei dies streng übersetzt "Weißblütigkeit" bedeutet, weil die weißen Blutkörperchen im Blut sehr stark vermehrt sind. Leukämie ist der medizinische Fachbegriff für Blutkrebs. Bei der Krankheit nimmt die Zahl der roten Blutkörperchen konstant ab und die Zahl der weißen Blutkörperchen immer mehr zu. Da die roten Blutkörperchen den Sauerstofftransport zu den Zellen, Gewebe und zu den Muskeln garantieren fühlen sich die Patienten häufig schwach und müde. Sie neigen zu starken Blutungen, die Lymphdrüsen schwellen häufig an, haben eine vergrößerte Milz und wirken oftmals sehr blass. Die Heilungschancen sind besser, je früher die Krankheit erkannt wird. Meist besteht die Therapie aus einer Knochenmarktransplantantion (falls eine geeigneter Spender gefunden wird), einer Bestrahlung sowie einer Chemotherapie. Der Allgemeinzustand kann durch Bluttransfusionen kurzzeiztig verbessert werden. Insbesondere bei Kindern und vor allem wenn die Krankheit früh genug erkannt wird, ist Leukämie kein Todesurteil, da die Heilungschancen relativ gut stehen.

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