Freiwillige Krankenversicherung

Personen, wie Freiberufler und Selbstständige unterliegen nicht der Versicherungspflicht und haben das Recht, sich nach einer freiwilligen Krankenversicherung umzusehen. Meist wird hierfür die private Krankenkasse gewählt, da diese im Gegensatz zur gesetzlichen Versicherung günstiger ist. Oftmals betragen die nach Geschlecht bestimmten Beiträge nur ein Fünftel des regulären Betrages der bei gesetzlichen Krankenversicherungen anfallen würde, obwohl die gleichen Leistungen erbracht werden. Bei den gesetzlichen Krankenversicherunge richtet sich der Versicherungsbetrag nach dem Einkommen. Angestellte, die in ihrem Einkommen die Versicherungspflichtgrenze drei Jahre lang erreicht haben, fallen im vierten Kalenderjahr auch nicht mehr unter die Versicherungspflicht und dürfen sich freiwillig versichern. Derzeit liegt die Versicherungspflichtgrenze bei 49.500 € Einkommen pro Jahr. Außerdem zum Jahreseinkommen gerechnet werden Urlaubs-, Abreitsgeber- und Weihnachtsgeld. Die meisten Angestellten, die diese Versicherungspflichtgrenze erreicht haben, bevorzugen die private Krankenversicherung, da sie bei der gesetzlichen den Höchstbeitrag leisten müssten.

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