Abgekürzte Beitragszahlung

Die Vereinbarung und Festlegung der Höhe der Beitragszahlung, sowie deren Häufigkeit und Fälligkeit stehen im jeweiligen Versicherungsvertrag. Hinsichtlich der Häufigkeit besteht die Möglichkeit der Einmalzahlung des Versicherungsbeitrags oder der periodischen Zahlung, die meist als Jahres- oder Monatsbeitrag entrichtet wird. Zudem gibt es noch die Möglichkeit die Versicherungsbeiträge halbjährlich oder vierteljährlich zu zahlen. Bei einer periodischen Beitragszahlung der zu zahlenden Versicherungsbeiträge kann die Dauer der Beitragszahlungen kürzer sein als die Versicherungsdauer - dann wird dann von abgekürzter Beitragszahlung gesprochen. Der Vesicherer hat das Recht vom Vertrag zurückzutreten, falls der im Vertrag vereinbarte Erstbeitrag nicht entrichtet werden sollte. Dadurch erlischt selbstverständlich der Versicherungsschutz rückwirkend. Im Bereich der Kapitallebensversicherung tritt der Begriff abgekürzte Beitragszahlung oftmals auf. Eingesetzt werden diese  immer häufiger für Geldanlagen, Altersvorsorge oder auch zur Übertragung von Geldvermögen. Eine Mindestbeitragszahl von fünf Jahren muss bei einer abgekürzten Beitragszahlung vereinbart werden - zwölf Jahre beträgt die Mindestvertragslaufzeit für Kapitallebensversicherungen. Der Empfänger der Versicherungssumme ist bei der Kapitalauszahlung nur dann von der Zinsabschlagsteuer und der Einkommensteuer auf die Vertragssumme befreit, wenn diese beiden Faktoren erfüllt sind.

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