Wahlrecht

Im Bezug auf die Krankenkasse ist das Wahlrecht bestimmten Regeln unterworfen. Jeder Arbeitnehmer,der in einem versicherungspflichtigen Arbeitsverhältnis tätig ist, ist zunächst automatisch pflichtversichert. Innerhalb der Pflichtversicherung besteht für ihn das Recht, seine Krankenkasse selbst zu wählen. Seit 2009 gibt es hierbei jedoch keine Preisunterschiede in den Beiträgen mehr. Die Krankenkassen müssen seit Anfang 2009 alle den gleichen Prozentsatz des Einkommens als Krankenversicherungsbeitrag einziehen. Allerdings bieten die Krankenkassen logischerweise unterschiedliche Leistungen an,weswegen man als Versicherungsnehmer die Möglichkeit hat zu wechseln,sofern man sich schlecht betreut fühlt. Das Wahlrecht zwischen gesetzlicher und privater Krankenversicherung hat ein sozialversicherungspflichtiger Arbeitnehmer erst, wenn er in drei aufeinander folgenden Kalenderjahren in seinem Jahreseinkommen die Versicherungspflichtgrenze erreicht. Im vierten Jahr erlischt die Versicherungspflicht,womit er sich jedoch schriftlich einverstanden erklären muss. Ab diesem Zeitpunkt darf er entscheiden ob er sich weiterhin gesetzlich oder privat versichern möchte.Er das Recht sich für die private Krankenkasse seiner Wahl zu entscheiden. Selbstständigen und Freiberuflern steht grundsätzlich das Recht zu,sich für eine gesetzliche oder private Krankenversicherung zu entscheiden.

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