Sozialversicherungsabkommen

Beim Sozialversicherungsabkommen (SVA) handelt sich um einen Vertrag zwischen den Sozialversicherungsträgern verschiedener Länder. Für die Sozialversicherungspflichtigen Bürger bedeutet dies, dass sie auch in einem anderen Land eine gute, gesundheitliche Versorgung erhalten können, die zu Lasten der Sozialversicherungsträger geht. Für Deutschland besteht mit vielen Ländern ein Sozialversicherungsabkommen, die einzelnen Länder sollten von Versicherten unbedingt vor einer Auslandsreise bei der Krankenversicherung erfragt werden. Auf dem amerikanischen Kontinent als auch in Afrika sind deutsche Versicherungspflichtige beispielsweise nicht krankenversichert, dies gilt auch für einzelne Länder auf dem europäischen Kontinent. Für diese Länder, mit denen kein Sozialversicherungsabkommen besteht, ist es unbedingt empfehlenswert, eine Auslandskrankenversicherung abzuschließen.

Standardtarif

Der Standardtarif richtet sich an Personen, die bereits seit mehr als zehn Jahren privat krankenversichert sind, älter als 55 Jahre sind und deren Einkommen unter der Beitragsbemessungsgrenze liegt. Er muß von den privaten Krankenversicherungen verpflichtend angeboten werden. Die Leistungen, die mit diesem Tarif angeboten werden sind vergleichbar mit den Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung. Die Höhe der Beiträge für diesen Standardtarif entspricht dem Durchschnitt der höchsten Beiträge bei der gesetzlichen Krankenversicherung. Auch ab 65 Jahren kann der Standardtarif noch in Anspruch genommen werden, sofern eine mindestens zehnjährige Mitgliedschaft bei der privaten Krankenversicherung nachgewiesen werden kann (siehe auch Standardversicherung). Die Beitragshöhe und Konditionen für den Standardtarif der einzelnen Versicherungsunternehmen kann schnell und einfach durch den PKV Kostenvergleich ermittelt werden.

Stationäre Behandlung

Eine stationäre Behandlung ist eine medizinische Maßnahme, bei der ein Aufenthalt des Patienten in einem Krankenhaus oder einer anderen medizienischen Einrichtung notwendig ist. Sie muss von einem Arzt angeordnet werden. Die stationäre Behandlung wird in der Regel aber erst dann angeordnet, wenn durch ambulante Behandlungen oder häusliche Krankenpflege nicht der gewünschte Heilungserfolg erzielt werden konnte. Hierfür muss ein so genannter Einweisungsschein ausgestellt werden. Die stationäre Behandlung ist grundsätzlich Vertragsbestandteil und muss von der Krankenversicherung übernommen werden. Je nach Art der Versicherung werden unterschiedliche Versicherungsleistungen bei der stationären Behandlung erstattet und von der Krankenversicherung übernommen. Es gibt auch die Möglichkeit, sich für Wahlleistungen versichern zu lassen. Diese betreffen die Unterbringung im Einzelzimmer im Fall einer stationären Behandlung sowie die Behandlung durch den Chefarzt. Wer diese Wahlleistungen abgeschlossen hat und während eines Krankenhausaufenthaltes auf diese Wahlleistungen verzichtet, hat Anspruch auf finanziellen Ausgleich des Differenzbetrages.

Standardversicherung

Die Standardversicherung wird von den privaten Krankenversicherungen für Rentner ab 65 Jahren angeboten, um für diese eine Mindestversicherung zu gewährleisten.Sie müssen allerdings bereits mindestens zehn Jahre Mitglied bei der privaten Krankenversicherung sein, um dies in Anspruch nehmen zu können. Die Versicherungsleistungen sind mit denen der gesetzlichen Krankenversicherung vergleichbar, orientieren sich also an der medizinischen Notwendigkeit. Die Beitragshöhe und Konditionen der einzelnen Anbieter können schnell und einfach durch einen Vergleich PKV ermittelt werden.

Stationäre Heilbehandlung

Eine stationäre Heilbehandlung ist dann notwendig, wenn der Patient ärztliche Überwachung benötigt, wenn regelmäßige Untersuchungen und Beobachtungen stattfinden müssen, wenn operiert werden muss und die Genesungsphase überwacht werden muss. Sie ist eine Maßnahme, die in einem Krankenhaus, einem Sanatorium oder einer Reha-Klinik stattfinden kann. In einer Reha-Klinik bedeutet die stationäre Heilbehandlung alle Maßnahmen, die nur im Reha-Betrieb durchgeführt werden können, um dem Patienten die Genesungsphase zu erleichtern oder aber ihn vollständig genesen zu lassen. Gesetzlich Versicherte zahlen für ihren Aufenthalt in einer Klinik einen Eigenanteil in Höhe von 10 Euro pro Aufenthaltstag. Dieser Eigenanteil ist direkt an das Krankenhaus zu zahlen und darf für höchstens 28 Kalendertage pro Jahr berechnet werden.