Einbettzimmer

Normalerweise zählt das Einbettzimmer  zu den Leistungen, der privaten Krankenkassen, sofern diese Leistung im Tarif des Versicherten enthalten ist.Ist man sich nicht mehr sicher,ob das Einbettzimmer als Leistung im Vertrag enthalten ist,hat die Möglichkeit  in seinem Versicherungsvertrag unter „Leistungen private Krankenversicherung“ nachzulesen. Die Betreuung im Einzelzimmer ist wesentlich teurer als in einem Mehrbettzimmer.Deshalb darf bzw. kann das Einbettzimmer nur an Patienten vergeben werden, die  auch dafür aufkommen.Von daher haben gesetzlich Versicherte keine Anspruch auf ein Einzelzimmer. Werden sie dennoch einmal  in einem Einzelzimmer untergebracht, was  geschehen kann wenn alle  Mehrbettzimmer belegt sind, darf das Krankenhaus die dafür anfallenden Mehrkosten  nicht in Rechnung stellen. Auch für gesetzlich Versicherte besteht die Möglichkeit in einer privaten Zusatzversicherung die Betreuung im Einbettzimmer sowie die Behandlung durch den Chefarzt abzuschließen.Sie müssen jedoch primär in der gesetzlichen Krankenkasse verbleiben.

Dynamisierung von Leistungen

In der Pflegeversicherung ist die Dynamisierung von Leistungen ein fester Begriff. Die Bundesregierung prüft im  Abstand von jeweils drei Jahren , ob die Leistungen in der Pflegeversicherung angepasst werden müssen. Die Grundlage der Dynamisierung von Leistungen bildet der Preisanstieg in den letzten Jahren.Durch das Prüfverfahren soll  sichergestellt werden, dass die Leistungsbeträge nicht höher ausfallen als die Entwicklung des Bruttolohns. Nach Abschluss der Prüfungsvorgänge legt die Bundesregierung den Körperschaften des Bundes die Ergebnisse der Prüfung vor. Diese haben dann das Recht auf eine Stellungnahme. Desweiteren ist die Bundesregierung im Anschluss ermächtigt , eine Leistungsanpassung durchzuführen.

Beamte

Für Beamte besteht die Möglichkeit unabhängig von ihrem Einkommen eine private Krankenversicherung abzuschließen.Ausschlaggebend für die Höhe des zu leistenden Beitrags sind Alter, Geschlecht und Gesundheitszustand. Sie haben die Wahl zwischen dem Basistarif, welcher ausschlieslich die Leistungen beinhaltet, die mit dem Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung übereinstimmen oder einer Vollversicherung.Diese besteht aus der  Auswahl zweier möglicher Tarife: dem Standardtarif mit besseren Leistungen oder dem Komforttarif mit den bestmöglichen Leistungen. Es kann sein, dass die private Krankenkasse bei Abschluss einer Vollversicherung eine Gesundheitsprüfung wünscht.  Beamte erhalten einen Zuschlag für ihre Krankenversicherung in Höhe von 50 bis 80 Prozent des Versicherungsbeitrages für die gesetzliche Krankenversicherung ,welcher von Bundesland zu Bundesland verschieden ist. Im Gegenzug erhalten sie keinen  Arbeitgeberanteil zur Krankenversicherung. Im Falle einer gesetzlichen Krankenkasse , wird der Höchstbeitrag von etwa 520 Euro fällig.Bei Abschluss einer  privaten Krankenversicherung, liegt der Beitrag meist unter diesem Betrag.Deshalb ist die  „PKV Beamte“ in der Regel die günstigere und bessere Wahl für eine Krankenversicherung.

Belichtungstabellen

Die Beiträge der gesetzlichen Krankenkassen sind festgeschrieben und richten sich nach dem Einkommen. Schließen  Beamte eine gesetzliche Krankenversicherung ab, müssen sie den vollen Beitrag zahlen,welcher für Beamte bei ca.520€ liegt. Je nach Bundesland, in welchem  der Beamte tätig ist, erhält er einen Zuschuss für die Krankenversicherung in Höhe von 50 bis 80 Prozent des Betrags. Bei einer privaten Krankenversicherung dient der erhaltene Zuschuss des Beamten als Grundlage  und der Beamte hat nur den Differenzbetrag zu zahlen.  Bei der Errechnung dieses Beitrages spielen die Belichtungstabellen eine große Rolle. Beamte erhalten kein Gehalt, sondern Sold. In den Beamte Belichtungstabellen wird deklariert, was alles  zum Sold gehört. Sie bedeuten sämtliche Einkünfte des Beamten, die sich zusammensetzen aus dem Grundgehalt, Zuschüssen zum Grundgehalt falls eine Professur an einer Hochschule ausgeübt wird, Auslandsbezüge, Zulagen in Form von Krankenversicherungszuschuss oder Familienzuschuss, Urlaubsgeld, Sonderzuwendungen und vermögenswirksame Leistungen.

Basiszusatztarif

Alle,die den Aufnahmekriterien der privaten Krankenkassen nicht entsprechen, bleiben gezwungenermaßen in der gesetzlichen Krankenkasse. Der Leistungskatalog der von den gesetzlichen Krankenkassen angeboten wird entspricht dem Basistarif. Dieser muss seit dem 1. Januar 2009 auch von den privaten Kassen angeboten werden.Selbstverständlich nur für Personen,die die Aufnahmekriterien für eine private Krankenversicherung erfüllen (zB.  Freiberufler und Selbstständige,sowie Angestellte  die in ihrem Einkommen die Versicherungspflichtgrenze erreicht haben). Den Basiszusatztarif kann allerdings von jedem ,also auch gesetzlich Versicherten, für einen monatlichen Beitrag  abgeschlossen werden.Dieser Basiszusatztarif stellt eine Ergänzung  zur Basisabsicherung durch die gesetzliche Krankenkasse dar. Durch den über eine private Zusatzversicherung abgeschlossen Basiszusatztarif , erhält der Versicherte bessere Leistungen.Dazu zählen Einzelzimmer mit Chefarztbehandlung bei stationärem Aufenthalt im Krankenhaus, Krankenhaustagegeld und mehr Leistung bei der Zahnbehandlung oder beim Zahnersatz.