Gastrorhagie

Eine Gastrorhagie ist eine Magenblutung.Betroffenen bemerken eine Magenblutung meist erst dann, wenn sich Blut im Stuhlgang befindet. Blut im Stuhlgang ist allerdings nicht generell ein Grund zu schlimmsten Befürchtungen. Geradebei geringen Blutmengen kann es sich auch um ein geplatztes  Äderchen handeln. Man sollte aber beobachten, ob es häufiger zu solchen Blutungen kommt und im wiederholten Fall den Arzt aufsuchen. Stärkere Blutungen können Hinweise auf Magengeschwüre oder sonstige entzündliche Veränderungen im Magen sein. Eine stärkere Blutung muss auf jeden Fall mit dem Arzt besprochen werden. Im Falle einer Gastrorhagie ist es wichtig auf Nebensymptome zu achten wie Völlegefühl, starke Blähungen und Magenschmerzen. In einigen Fällen wird der Arzt eine Magenspiegelung anordnen, in Fällen von schwerer Gastrorhagie ist eine sofortige stationäre Überweisung in eine Klinik notwendig.

Gastroptose

Unter Gastroptose versteht man einen Tiefstand des Magens. Dies kann sowohl angeboren als auch erworben sein. Die Gastroptose kann(sofern sie nicht angeboren ist) verschiedene Ursachen haben. Ein verbreiteter Auslöser sind  Depressionen, auch wenn man hier auf den ersten Blick keinen Zusammenhang zum Magen sehen mag. Es ist jedoch so,dass sich unter dem Einfluss von Depressionen die Körperhaltung, die Ernährungsgewohnheiten zum Negativen hin ändern.Dadurch wird das Bindegewebe schwächer und der Magen sinkt ab.  Patienten klagen oft über ein schweres Gefühl im Magen, oder einen unangenehmen Druck, der nach den Mahlzeiten sogar noch  zunimmt. Auch starke Blähungen und häufiges Aufstoßen zählen zu den weiteren Symptomen. Durch einen Magentiefstand können starke Kopfschmerzen bewirkt werden, die sich durch Erbrechen bessern. Auch heftige  Atembeschwerden können die Folge von Gastroptose sein.

hkk Erste Gesundheit (Handelskrankenkasse)

Die bundesweit geöffnete hkk Erste Gesundheit mit Sitz in Bremen zählt mit mehr als 340.000 Versicherten (darunter 240.000 zahlende Mitglieder), 25 Geschäftsstellen und 2.000 Servicepunkten zu einer der 40 größten gesetzlichen Krankenkassen Deutschlands. Sie geht auf die 1904 gegründete Handelskrankenkasse zurück und firmiert seit ihrer Fusion mit der IKK Weser-Ems im Januar 2008 als hkk. In Nordwest-Niedersachsen ist die hkk heute die mitgliederstärkste Kasse; 2010 lag das bundesweite Mitgliederwachstum bei 9,6 Prozent. Selbstständige entrichten einen Beitrag in Höhe von 14,9 Prozent des Einkommens. Die hkk verzichtet bis Ende 2012 auf Zusatzbeiträge und schüttet als einzige bundesweite Krankenkasse eine Beitragsprämie von 60 Euro pro Jahr an ihre Mitglieder aus, was einer jährlichen Ersparnis von bis zu 240 Euro entspricht. Wahltarife und ein Gesundheitsbonus sparen mehrere hundert Euro zusätzlich. Aufgrund zahlreicher Zusatzleistungen erzielt die hkk bei Verbrauchertests regelmäßig überdurchschnittliche Ergebnisse (Euro 4/2011, Focus 4/2011, Focus Money 12/2010). Die Servicequalität wurde vom TÜV Nord 2010 mit „gut“ zertifiziert, das M+M Versichertenbarometer 2010 ermittelt einen Kundenzufriedenheitswert von 1,77. Vergünstigte private Zusatzversicherungen der LVM ergänzen das Angebot. Das Deutsche Finanz-Service Institut (DFSI) verlieh der hkk die Höchstbewertung für Beitragsstabilität und Finanzkraft (Focus Money 35/2010). Rund 600 Mitarbeiter betreuen ein Ausgabenvolumen von 710 Mio. Euro bei Verwaltungskosten, die 20 Prozent unter dem Branchendurchschnitt liegen. Die hkk gehört zum Verband der Ersatzkassen e.V. (vdek).

Hausarzt

Mit Hausarzt meint man in der Krankenversicherung den Allgemeinmediziner. Ein Hausarzt kann allerdings auch ein Facharzt  wie beispielsweise ein Internist sein, soflange er sich nicht ausschließlich auf die internistische Medizin spezialisiert hat. Gesetzlich Versicherte müssen beim Hausarzt einmal im Vierteljahr die Praxisgebühr von zehn Euro zahlen. Wird im laufenden Quartal der Besuch bei einem Facharzt erforderlich , so schreibt der Hausarzt  eine Überweisung des Patienten an den Facharzt.Krankenkassen sind zuersteinmal grundsätzlich daran interessiert, dass der Patient zunächst den Hausarzt aufsucht, da die Betreuung durch den Allgemeinmediziner kostengünstiger als die durch einen Facharzt ist. Der Hausarzt ist als Allgemeinmediziner  für ein erstes Diagnosebild oder eine erste Verdachtsdiagnose zuständig undüberweist den Patienten bei Bedarf an einen Spezialisten.  Allgemeinmedizinische Behandlungen hingegen können sehr wohl  vom Hausarzt durchgeführt werden.

Hämolyse

 Hämolyse ist die Auflösung der Erythrozyten. Man unterscheidet dabei zwischen der Hämolyse nach 120 Tagen und der gesteigerten Form, die verkürzt abläuft.Eine Hämolyse bewirkt eine Anämie,eine Blutarmut. Mikroorganismen können Erythrozyten zersetzen. Bei Erwachsenen liegen die Ursachen oft in Störungen innerhalb der Gefäße begründet,sowie in Infektionen und  immunologischen Störungen, aber auch durch Gifte bestimmter Spinnenarten oder durch Streptokokken kann eine Hämolyse ausgelöst werden. Bei Neugeborenen findet die Hämolyse statt,um das normale Hämoglobin aufbauen zu können,dies kann gefährlich werden ,wenn eine Blutgruppenunverträglichkeit mit der Mutter vorliegt.Dadurch kann es zu Gelbsucht kommen.