Myom

 Myom kommt aus dem Griechischen und bedeutet Muskelgeschwulst.Genauer gesagt ist es  eine gutartige Wucherung des Muskelgewebes. Sie entstehen meist an glatter Muskulatur. Deswegen bilden sich Myome vorwiegend an der Harnblase, der Gebärmutter, an der Vorsteherdrüse, im Magen-Darm-Kanal oder in der Haut.  Myome haben meist die Form einer Kugel und können verschiedene Größen entwickeln. Wenn es lang unentdeckt bleibt kann es sein, dass es verkalkt. Ein diagnostiziertes Myom sollte entfernt werden, da immer die Gefahr einer Entartung besteht. Entartung bedeutet in diesem Fall, dass aus einem ursprünglich gutartigen Gewächs ein bösartiges Sarkom werden kann.

myokard

 Unter myokard versteht man quergestreift ,was die Herzmuskulatur betrifft. Man spricht hierbei von einem Teil des Herzmuskels, der für die Kontraktion der Herzvorhöfe und Herzkammern zuständig ist. Die Fasern durchziehen die Herzmuskulatur und haben eine hellgelbe Färbung.Sie leiten Reize weiter. Liest man den Begriff myokard in einer ärztlichen Diagnose,so kann man davon ausgehen, dass eine Erkrankung des Herzmuskels vorliegt. Die Reizleitung funktioniert nicht auf normale Art und Weise. Die dem  Begriff entsprechende Krankheit ist die Myokarditis,also die  Herzmuskelerkrankung. Sie kann verschiedene Erscheinungsformen und Krankheitsbilder haben. Liegt eine Myokarditis vor, so muss der  Patient von einem Facharzt betreut werden. Die Myokarditis erfordert strenge Kontrollen, eine konsequente Lebensweise nach ärztlichen Anweisungen und unter Umständen auch eine Operation am Herzen.

Melanom

Als Melanom bezeichnet man  eine Geschwulst auf der Haut oder auf den Schleimhäuten. Melanome wuchern sehr schnell und sind grundsätzlich bösartig. Durch  eingelagertes Melanin( das sind braune bzw. schwarze Farbpigmente)  ist das Melanom hellbraun bis dunkelbraun. Wenn man ein Melanom entdeckt sollte man sich sofort zum Hautarzt begeben, da die Gefahr von Metastasenbildung besteht. Ein einzelnes Melanom kann schnell in Hautkrebs ausufern. Meistens werden Melanome chirurgisch entfernt.  Um eine Neubildung zu vermeiden wird umliegendes Gewebe mitentfernt. Allerdings bildet sich nur selten ein einziges Melanom. Melanome können die gesamte Hautoberfläche an jeder Stelle betreffen, von daher sollte eine gründliche Untersuchung der restlichen Hautoberfläche stattfinden.

Meningitis

Unter Meningitis versteht man eine Entzündung der Gehirnhaut,weshalb sie auch  Gehirnhautentzündung genannt wird.Es gibt viele  Ursachen für Meningitis,welche vor einer möglichen Therapie  geklärt werden müssen.Manchmal ist die Ursache ein Zeckenbiss.  In anderen Fällen liegen Entzündungen des Nervensystems vor. Meningitis muss gleich nach der Diagnose stationär behandelt werden. Symptome einer Meningitis sind starke Kopfschmerzen, Fieber, Erbrechen, allgemeines Schwächegefühl.  Man hat  die Möglichkeit mit der Vergabe von speziellen Antibiotika gegen die Gehirnhautentzündung anzukämpfen.Der Patient muss allerdings ständig beobachtet werden.Viele Patienten benötigen außer den erforderlichen Medikamenten und ständiger Beobachtung auch Infusionen zur Stärkung des Kreislaufsystems.

Gastroskopie

 Gastroskopie ist der Fachausdruck für eine Magenspiegelung. Sie ist eine Diagnosemöglichkeit aus dem Bereich der Endoskopie. Das Endoskop, welches hier zum Einsatz kommt, nennt sich Gastroskop. Der Arzt kann mit Hilfe des Gastroskops , die Speiseröhre ,den Magen und den Zwölffingerdarm von innen bis ins Detail betrachten. Die Bilder werden auf einen Bildschirm übertragen. So können bereits kleinste Veränderungen oder Anomalien durch eine Gastroskopie festgestellt werden. Eine solche Gastroskopie wird häufig bei immer wieder  auftretenden Magenbeschwerden angewendet. Sie wird durch einen Internisten durchgeführt. Kann allerdings auch in einer Klinik vorgenommen werden. In der Regel wird hierbei  der Rachen lokal betäubt und der Patient erhält ein Beruhigungsmittel. Bei Patienten mit starker Angst vor einer solchen Magenspiegelung wird jedoch meist eine Vollnarkose vorgenommen.