Untersuchung

Von Untersuchung im krankenversicherungsrechtlichen Sinne spricht man, wenn ein Patient einen Arzt aufsucht und dieser nach der durch den Patienten geschilderten Symptomatik eine genaue, körperliche Untersuchung vornimmt. Sie dient der Diagnostik und diese ist ausschlaggebend für die Behandlung und eine eventuell weiterführende Therapie des Patienten. Eine Untersuchung kann in einer Arztpraxis vorgenommen werden oder - für weiterführende Untersuchungen - kann ein Labor herangezogen werden, oder aber ein Facharzt, der weitere, fachärztliche Untersuchungen vornimmt. Eine Untersuchung kann auch im Krankenhaus stattfinden, entweder ambulant oder müssen operativ vorgenommen werden und erfordern einen stationären Aufenthalt des Patienten.

Unterstützungskasse

Eine Unterstützungskasse dient zur Durchführung der betrieblichen Altersvorsorge und ist eine Versorgungseinrichtung, die keinen Rechtsanspruch auf ihre Leistungen gewährt. In ihrer Rechtsform ist sie unabhängig und kann in der Form einer GmbH oder eines eingetragenen Vereins, aber auch als Stiftung eingetragen sein. Ob die Unterstützungskasse auf ihre Leistungen einen Rechtsanspruch gewährt oder nicht, spielt de facto für den Arbeitnehmer keine Rolle, denn sein Vertragspartner ist in diesem Fall der Arbeitgeber und dieser steht für die Erfüllung der Leistungen ein, auch wenn sie nicht unmittelbar durch ihn erfolgen sollte. Der Arbeitgeber muss sich entsprechend rückversichern. Für Arbeitnehmer existiert keine Versicherungspflicht bezüglich der Versorgungskasse.

Unterschied PKV GKV

Der Unterschied zwischen PKV (private Krankenversicherung) und GKV (gesetzliche Krankenversicherung) ist groß. Leider steht der Eintritt in die PKV nicht jedem zu. Selbstständige, Freiberufler, Beamte und Beamtenanwärter, aber auch von der Versicherungspflicht befreite Studenten oder Angestellte dürfen sich privat krankenversichern. Wer in einem versicherungspflichtigen Arbeitsverhältnis steht, muss in der gesetzlichen Krankenversicherung verbleiben. Der Unterschied zwischen PKV und GKV macht sich zunächst einmal in der Beitragshöhe stark bemerkbar. Während die GKV inzwischen einen einheitlichen Beitrag für jedes versicherte Mitglied in Höhe von 15,5 Prozent des Einkommens fordert und gerade bei besser Verdienenden hier die Höchstsätze von fast 600 Euro getragen werden müssen, ist die PKV erheblich günstiger. Die Beiträge richten sich nicht nach dem Einkommen, sondern nach dem Geschlecht und dem erreichten Lebensalter. Hier gilt die Regel, je jünger der Versicherte bei seinem Einstieg in die PKV ist, umso niedriger gestalten sich dauerhaft die Beiträge. Der zweite Unterschied liegt in der Art der Leistungen. Während der Leistungskatalog der GKV stark begrenzt ist und sich nur auf die wesentliche Versorgung bezieht, gibt es bei der PKV mehrere Tarife zur Auswahl, die allerbeste Versorgung und Kostenübernahme enthalten. Hinzu kommt, daß privat Versicherte bei Ärzten gerne gesehen sind und sehr schnell Termine bekommen.

Unterschrift im Antrag

Wer der privaten Krankenversicherung beitreten möchte, muss einen Antrag auf Krankenversicherung ausfülle, indem persönliche Daten wie beispielsweise Name und Anschrift, aber auch Auskünfte zum Gesundheitszustand abgefragt werden. Diese müssen vom Antragsteller erteilt werden. Mit der Unterschrift im Antrag bestätigt der Antragsteller die Richtigkeit seiner Angaben.

GKV

GKV ist die Abkürzung für die gesetzliche Krankenversicherung.In Deutschland zählt sie zu den Pflichtversicherungen . Jeder Arbeitnehmer wird Pflichtmitglied in der GKV.Die Wahl der krankenkasse ist jedem selbst überlassen.  Seit Januar 2009 gilt bundesweit   für alle gesetzlichen Krankenkassen der Beitragssatz von 15,5 Prozent des Einkommens. Auch bezüglich der Leistungen gibt es keine Unterschiede mehr. Der Leistungskatalog der Krankenkassen ist ebenfalls einheitlich gestaltet.