Studenten

Studenten können generell in der gesetzlichen Krankenversicherung bei den Eltern mitversichert werden können, dies ist allerdings nur bis zum 25 Lebensjahr möglich. Wer sich als Student einschreibt, wird automatisch versicherungspflichtig, muss also entweder mitversichert sein oder sich selbst versichern. Auf Antrag können sich Studenten von der Versicherungspflicht befreien lassen. Dies muss innerhalb von drei Monaten nach der Einschreibung in schriftlicher Form erfolgen und übermittelt werden. Die Befreiung von der Versicherungspflicht kann im Nachhinein nicht mehr rückgängig gemacht werden, sondern ist für die Dauer der Studienzeit gültig. In diesem Fall kann sich der Student bei einer privaten Krankenversicherung versichern lassen.

Sucht

Wenn eine Person von einem oder mehreren Suchtmitteln, Verhaltensweisen oder anderen Personen abhängig ist, spricht man von Sucht. Abhängigkeit äußert sich für Betroffene dadurch, dass sie nicht mehr ohne das Suchtmittel oder die entsprechenden Verhaltensmuster oder Personen leben können. Im Allgemeinen bezieht sich die Definition der Sucht auf die Abhängigkeit von Nikotin, Alkohol oder Drogen. Inzwischen ist jedoch auch von anderen Suchtformen die Rede, beispielsweise von der krankhaften Ess- und Brechsucht oder gar von der Sucht nach Beziehungen. Man unterscheidet allerdings therapeutisch gesehen die Suchtformen, die bei einem Entzug auch körperliche Symptome auslösen von den Suchtformen, die sich rein auf der seelischen Ebene abspielen. Jedoch sind alle Formen der Sucht grundsätzlich therapiebedürftig. Die Therapie kann ambulant aber auch stationär stattfinden, je nach Art der Sucht und nach der Schwere der Abhängigkeit. Die Sucht nach Nikotin beispielsweise muss der Betroffene selbst überwinden und auch die Kosten für Therapiemaßnahmen selbst aufbringen, er kann jedoch begleitende Hilfen wie Medikamente vom Arzt verordnet bekommen. Die Alkoholsucht oder die Drogensucht setzen in der Regel erst einmal eine Entgiftung voraus, die nur stationär erfolgen kann. Danach kann die Therapie beginnen, die zum Schutz des Süchtigen in der Regel stationär stattfindet und mehrere Monate dauert. Seelische Abhängigkeiten werden im Rahmen einer Psychotherapie behandelt, die rein ambulant stattfinden kann.

Urkunden

Als Urkunden gelten im rechtlichen Sinne Schulzeugnisse, Arbeitszeugnisse, Geburtsurkunden, Heiratsurkunden, aber auch Scheidungsurkunden usw. In versicherungsrechtlicher Hinsicht sind mit Urkunden die Versicherungspolicen gemeint. Diese gilt als Beweis des Versicherungsnehmers für seine Mitgliedschaft in der Versicherung, auch sind auf der Police sämtliche relevante Vertragsdetails aufgeführt. Urkunden müssen vom Inhaber gut aufbewahrt werden, denn viele Urkunden können vom Aussteller schon nach wenigen Jahren nicht mehr ersetzt werden.

Uterus

Beim Uterus handelt es sich um die Gebärmutter der Frau. Dieser geht am oberen Ende in die Eileiter über. Dem Gebärmutterkörper folgt der Gebärmutterhals. Ein Teil der Gebärmutter ist die Portio vaginalis, die in die Scheide hervorragt. Die Lage der Gebärmutter ist zwar fest, jedoch kann sie sich neigen.Der Mastdarm und auch die Harnblase können die Gebärmutter nach vorne drücken, wenn sie gefüllt sind. Während der Schwangerschaft kann sich die Gebärmutter auch nach hinten neigen. Mögliche Erkrankungen der Gebärmutter sind Myome, Karzinome, Gebärmutterhalskrebs, Fehlbildungen oder der Gebärmuttervorfall.

Urämie

Die Urämie tritt bei Nierenschwäche auf und die Nieren können die geforderte Arbeit nicht mehr leisten. Wenn harnpflichtige Substanzen im Blut enthalten sind und sich der Wert  oberhalb der Normalwerte befindet, kann es zu einer Harnvergiftung kommen. Die Urämie kann sich chronisch entwickeln oder akut auftreten. Bei akutem Nierenversagen muss der Patient regelmäßig zur Blutwäsche, der so genannten Dialyse. Symptome sind Übelkeit und Erbrechen, Blutungen der Magenschleimhaut, die sich auf dem Kot zeigen als auch Darmentzündungen. Auch Herzbeschwerden können Symptome sein. Harnstoff wirkt nervenschädigend und so kann es durchaus zu neurologischen Störungen kommen, welche sich in Verlangsamungen in den Bewegungen, Schlafstörungen, aber auch in Persönlichkeitsveränderungen zeigen. Ein äußerliches Anzeichen ist der Geruch des Atems eines Patienten mit Urämie, de er nach Urin riecht. Befindet sich die Krankheit im Anfangsstadium, kann sie noch mit Medikamenten eingeschränkt werden, bei akutem Nierenversagen ist die Dialyse in der Regel unumgänglich.