Höhe der Beiträge im Alter

Um sich im Alter eine gute Lebensqualität ermöglichen zu können, sollte eine zusätzliche Vorsorge in Form von Beiträgen betrieben werden.

Die Höhe der Beiträge im Alter für eine private Krankheitskostenversicherung hängt vom Alter der versicherten Person und der Vertragslaufzeit ab.

Daher sollte eine Krankenzusatzversicherung so früh wie möglich abgeschlossen werden. So kann man zu hohe Beiträge oder sogar Ausschlüsse vermeiden. Ferner spielen sowohl Geschlecht als auch Gesundheitszustand eine große Rolle. Allerdings ist zu Beginn dieses Jahres ein neues Versicherungsvertragsgesetz in Kraft getreten, das private Versicherungen Frauen und Männer gleich zu behandeln verpflichtet. Daher fällt der Geschlechtsaspekt für diejenigen, die später zum Standardtarif wechseln werden, ab sofort aus.

Der Gesundheitsaspekt bleibt jedoch unberührt, sprich je schlechter der Gesundheitszustand ist, desto höhere Beiträge hat man zu zahlen.

Laut Gesundheitsreform 2000 wird jede private Krankenversichrung bis zum 60sten Lebensjahr der versicherten Person verpflichtet, einen Beitragszuschlag in Höhe von 10 % zu erheben. Ab einem Alter von 65 Jahren werden diese Zuschläge zur Finanzierung oder Milderung von anstehenden Beitragserhöhungen benutzt. Der Versicherungsnehmer kann dann zum Standardtarif wechseln, damit für ihn als Rentner keine zu hohe Kosten entstehen. Ferner besteht eine neue Möglichkeit für Beihilfeberechtigte, zum Basistarif zu wechseln.

Die Leistungen des Basistarifes entsprechen den Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherungen. Die Höhe des Beitrags für den Basistarif hängt hier vom Alter und Geschlecht ab. Für Versicherungsnehmer ab Alter 80 wird die Beitragssenkung mit übrig gebliebenen Restbeträgen finanziert.

Der Versicherungsnehmer kann zusätzlich vorsorgend eine Beitragsentlastung für eine private Krankheitskostenversicherung fordern, indem man einen bestimmten Beitragsentlastungstarif vereinbart. Der Betrag der Reduzierung und das Lebensjahr, ab dem er wirksam werden soll, werden vom Versicherungsnehmer selbst bestimmt. Diese Vorsorgemöglichkeit ist für eine versicherte Person dann von Vorteil, wenn die Höchstgrenzen, bis zu denen sich der Arbeitgeber am Beitrag beteiligt, noch nicht erreicht sind.

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